C.G. Jung Gesellschaft Berlin
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Einführung ins Authentic Movement

2. April 2011 - 15:00 Uhr
Praxis Dr. Veronika Veltkamp, Badensche Str. 54, Berlin
Referent: Imke Fiedler

2. April: 15-17 Uhr / 3. April 10-15 Uhr

Zum Thema schreibt uns Imke Fiedler: Im Rahmen der Einführung wird die Methode der „Authentic Movement“ oder „Authentischen Bewegung“ vorgestellt und ihre Verbindung zur Aktiven Imagination nach C.G. Jung aufgezeigt.

Authentische Bewegung (Authentic Movement) ist als tanztherapeutische Methode aus der Verknüpfung zwischen Ausdruckstanz und Aktiver Imagination entstanden. In dem Bewegungsprozess der Authentischen Bewegung bewegen sich ein oder mehrere TeilnehmerInnen mit geschlossenen Augen in der Präsenz eines Zeugen (Therapeuten). Bewegungen können initiiert werden von eigenen Gesten, Körperimpulsen, Empfindungen oder werden von außen durch offene Angebote angeregt. Die im Folgenden nicht geplanten, weniger Ich-strukturierten Bewegungen, eröffnen eine Reise in tiefere Schichten des eigenen Selbst. Spontan auftretende bildhafte Assoziationen komplementieren den Prozess, wenn eine stete Durchdringung zwischen Bewegungs- und Imaginationsimpulsen geschieht.

Authentische Bewegung kann somit als von innen bewegter Prozess beschrieben werden oder als bewegte Imagination. Unbewusste Inhalte, besonders prä-verbale Erfahrungen, können durch und in der Bewegung erspürt werden und anschließend in verbaler Reflexion integriert werden. Dieser Prozess kann als kreative Selbsterfahrung, als Psychotherapie oder als spirituelle Praxis genutzt werden.

Ergänzend wird im Rahmen der Einführung ein erstes Bewegungsangebot im Sitzen angeleitet, welches zu Fragen und Diskussionen anregen soll. In der Fortsetzung des Workshops werden die Teilnehmer eingeladen, sich auf den Prozess der „Authentischen Bewegung“ selbsterfahrend einzulassen. Bequeme Kleidung ist hilfreich, um sich im Stand, in der Fortbewegung oder auch auf dem Boden bewegen zu können. Es werden zwei Formen der Arbeitsweise exploriert: in der Gruppe und in Dyaden. In der Arbeit eröffnet die Beziehung zwischen Beweger und Zeuge, Erfahrungen des nichtbewertet Werdens, des wohlwollend gesehen Werdens, des „nur“ da-sein Könnens.

Die Bewegungserfahrungen beginnen aus einer inneren Stille heraus, um auf Impulse warten zu können und von „Innen bewegt zu werden.“ Anfängliche Erfahrungen von Irritation oder Chaos, in Verbindung mit aktiven Imaginationen, können als persönliche Erfahrungen oder kollektive Themen bewegungs-exploriert und bewegungs-gestaltet werden. Das Zusammenspiel von Bewegung und Imagination eröffnet spezifische Wege für Transformation und Integration. Der verbale Austausch zu zweit und abschließender in der Gruppe rundet die Arbeit ab.

Zur Person: Imke Fiedler hat ihre Ausbildung zum Dance/Movement Therapist M.A. in Los Angeles gemacht. Sie ist Psychologische Psychotherapeutin (TfP) in eigener Praxis, Institutsleiterin des „Tanztherapie Zentrum Berlin“ und Supervisorin der DGSv.

Kostenbeitrag: 20 € Mitglieder, 30 € Gäste
Anmeldung unter post@jungberlin.de

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