C.G. Jung Gesellschaft Berlin
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Reihe PSYCHE UND FILM »Gran Torino« Regie: Clint Eastwood

28. Januar 2014 - 20:30 Uhr
Kino am Bundesplatz, Bundesplatz 14, 10715 Berlin
ReferentIn: Donat F. Keusch (Einführung in die Diskussion)

Zum Film:
Walt Kowalski (Clint Eastwood) hat sein ganzes Leben in einer Autofabrik gearbeitet. Der mit Vorurteilen behaftete Renter hat nichts Besseres mehr zu tun als an seinem Haus rumzuwerkeln, Bier zu trinken und zum Friseur zu gehen. Der Korea-Kriegs-Veteran traut Niemandem und hält sein M-1 Gewehr immer schußbereit. Seine ehemaligen Nachbarn sind verstorben oder weggezogen und so wohnen nun koreanische Einwanderer neben ihm. Das paßt dem, verbittertem Mann überhaupt nicht. Die Häuser sind schlecht gepflegt und die Bandenkriminalität nimmt auch zu. Da Walt nichts mehr im Leben hat, muß er die Sache also ausitzen.

Bis eines Tages der Nachbarsjunge Thao (Bee Vang) seinen 1972 Gran Torino klauen will, dessen Bande, die Hmong-Gang, hat ihn dazu angehalten. Walt verhindert nicht nur den Diebstahl, sondern auch die Überfälle der Gang und wird so zum gefeierten Helden, besonders Thaos Mutter und seiner älteren Schwester Sue (Ahney Her) sind sehr dankbar. Nach und nach beginnt eine Freundschaft zwischen Walt und seinen Nachbarn, die ihn seine Welt mit anderen Augen sehen läßt.

„Gran Torino“ ist ein Plädoyer gegen Rassismus und ein pathetisches Schuld-und-Sühne-Drama.

ausführliche Inhaltsangabe: http://www.dieterwunderlich.de/Eastwood-gran-torino.htm

Zur Person:
Donat F. Keusch hat Psychologie, Publizistik und Soziologie in Zürich studiert. Er arbeitet als Verleiher, Produzent und Drehbuchanalytiker. Zu seinen Produktionen diverser Kinofilme gehören u.a. „Les petites fugues“ und „Yol“ (Goldene Palme in Cannes), Oskar-Nominierung für „Das Boot ist voll“. Weltweiter Vertrieb von Fritz Langs „M“, Shaffers „Papillon“ und weiteren 100 Klzzzassikern. Tätigkeit als Projekt-, Drehbuchberater und –schreiber. Dozent an Filmhochschulen. Stiftungs- und Aufsichtsrat der Weiterbildungsinstitution FOCAL. „Mein Markenzeichen: Pseudonym oder ungenannt.

Kostenbeitrag: Eintrittspreis Kino (9 EUR / ermässigt 7 EUR)