| Warum sind weibliche Visionen für eine Gesellschaft in Balance heutzutage von elementarer Bedeutung?Ausgehend von den Erkenntnissen der Frühgeschichte (insbesondere durch Marija Gimbutas, Archäomythologin), der Erforschung matriarchaler Gesellschaften der Gegenwart und Vergangenheit durch Heide Göttner-Abendroth, und unter Einbeziehung der Kultur der mütterlichen Gaben von Genevieve Vaughan (Maternal Gift Economy), sowie den Erkenntnissen der Tiefenpsychologie, werden wir in diesem Seminar erkunden, wodurch sich matriarchale Gesellschaften auszeichnen: was ist das Besondere an Ihnen, welches Wertesystem und welche Merkmale kennzeichnen sie, wo existieren sie heute in moderner Form, und was können wir von ihnen lernen?
Seit frühester Zeit haben sich Menschen matriarchal organisiert und tun dies immer noch in vielen Teilen der Welt. Matriarchate sind keine Utopien, sondern real existierende, egalitäre, friedvolle, das Leben achtende und erhaltende Gesellschaften. Es werden grundlegende Begriffe und Prinzipien matriarchaler Kulturen vorgestellt und anhand konkreter Beispiele erläutert.
Tanz, Musik und Gesang gehören seit frühester Zeit zu unserem Leben. Sie sind verkörperter Ausdruck der Seele. Zeremonien, Rituale und Kreistänze bilden Teil unseres kulturellen Erbes aus matriarchalen Zeiten. Sie werden auch in diesem Seminar in Form von einfachen Tänzen und Liedern integriert. Unter Einbeziehung direkter, leiblicher Erfahrungen können wir auf ganzheitliche Weise unser Bewusst(es)-Sein er-leben, Körper, Seele und Geist miteinander verbinden, altes Wisses wieder aufspüren und es für die heutige Zeit neu erkunden und erproben.
Hieraus ergeben sich veränderte Blickwinkel. Unerwartete Denkräume öffnen sich, die uns bereichern und hoffnungsvoll stimmen können. |