4. Sächsisches C.G. Jung Symposium: Wandeln und Hoffen
18. September 2026 - 00:00 Uhr
Lingnerschloss in Dresden, Bautzner Str. 132, Dresden
Referent: Philosoph Elmar Schübl, Architektin und Psychotherapeutin Alexandra Kerner und die Frauenärztin, Paar- und Sandspieltherapeutin Beate Kortendieck-Rasche
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4. Sächsisches C.G. Jung Symposium: Wandeln und Hoffenausgerichtet von der C.G. Jung Gesellschaft SachsenSachsen 18.09. / 19.09.2026im Lingnerschloss Dresden Gebühr inkl. Verpflegung: 210 Euro für beide Tage; Ermäßigungen auf Anfrage. Kontakt via kontakt@cgjung-sachsen.de |
| „Die Welt, in die wir hineingeboren werden, ist roh und grausam und zugleich von göttlicher Schönheit […] Es ist Temperamentssache zu glauben, was überwiegt: die Sinnlosigkeit oder der Sinn. […] Wenn die Sinnlosigkeit absolut überwöge, würde mit höherer Entwicklung die Sinnerfülltheit des Lebens in zunehmendem Maße verschwinden. Aber das ist nicht der Fall. Wahrscheinlich ist beides wahr: das Leben ist Sinn und Unsinn, oder es hat Sinn und Unsinn.“
So schreibt C.G. Jung in seinen «Erinnerungen». Angesichts heutiger äußerer Krisen (Krieg, Klima, Natur) scheint der Einzelne die Sinnfrage in neuer Qualität zu erleben. Was mag es bedeuten, dass der Nobelpreis für Wirtschaft diesjährig für die Theorie der ‚kreativen Zerstörung‘ vergeben wurde? Diese besagt, dass wirtschaftlicher Fortschritt kein gleichmäßiger Prozess ist, sondern zyklischer Natur. Wachstum ist nicht selbstverständlich. Wandel erscheint als die treibende, innovative Kraft. Ohne Wandel blieben wir stecken. Phasen der ’schöpferischen Zerstörung‘ stellen hohe Anforderungen an die Einzelnen: es bedarf der kontinuierlichen, hoffnungsvollen Anpassungsbereitschaft, dem Umgang mit Unsicherheit, hinreichender Resilienz und Offenheit für Neues. Wie kann persönlicher innerer Wandel gelingen? Was bedarf es für unser Wachstum? Wie lässt sich Neuwerdung und Veränderung hoffnungsvoll begegnen? Diesen Fragen soll im Symposium mittels verschiedener Fachvorträge nachgespürt werden, innerlich wie äußerlich und im gemeinsamen Dialog. Es sprechen der Philosoph Elmar Schübl, die Architektin und Psychotherapeutin Alexandra Kerner, und die Frauenärztin, Paar- und Sandspieltherapeutin Beate Kortendieck-Rasche; es gibt ausreichend Raum für die Diskussion der Vorträge in Kleingruppen und im Plenum. Neben musikalischer Einstimmung an beiden Tagen ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Für weitere Informationen besuchen Sie die Website der Jung-Gesellschaft Sachsen und schreiben Sie an: kontakt@cgjung-sachsen.de |
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