C.G. Jung Gesellschaft Berlin
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Psyche & Film: «Lost in Translation»

24. November 2026 - 20:00 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin
Referent: Wolfgang Heine, Alfred Holighaus und Esther M. Hormann

Psyche & Film:
«Lost in Translation»

Dienstag 24.11.2026,
20:00-23:00 Uhr

im Bundesplatz-Kino
Bundesplatz 14, 10715 Berlin
U9 + S41 / S42 / S46 Bundesplatz

Kostenbeitrag 11,50 / 10 Euro
(regulär / ermäßigt)

Kartenreservierung über 030 85406085
ab 15 Uhr im Bundesplatz-Kino

Im nächtlichen, von Neonlicht und Fremdheit geprägten Tokio spielt Sofia Coppolas preisgekrönter Kultfilm «Lost in Translation» aus dem Jahr 2003 (102 Min.), ausgezeichnet mit dem Oscar für das beste Originaldrehbuch.

Die junge Charlotte, gespielt von Scarlett Johansson, begleitet ihren viel beschäftigten Ehemann, einen Fotografen, nach Tokio und bleibt dort häufig allein. Bob Harris, gespielt von Bill Murray, ist ein alternder Schauspieler, der für einen lukrativen Werbespot nach Japan reist. Beide befinden sich an einem Wendepunkt ihres Lebens und erleben eine zunehmende Distanz zu ihrer bisherigen Welt.

Inmitten der fremden Stadt entwickelt sich zwischen ihnen eine ungewöhnlich intensive Nähe. Der Film erzählt keine klassische Liebesgeschichte. Im Mittelpunkt stehen Einsamkeit, gegenseitiges Verständnis und die seltene Erfahrung, von einem anderen Menschen wirklich wahrgenommen zu werden. Vieles bleibt unausgesprochen, gerade darin liegt die besondere Intensität ihrer Begegnung. Mit großer Feinfühligkeit erzählt Sofia Coppola von zwei Menschen, die sich für einen kurzen Moment begegnen und einander in einer fremden Welt etwas Vertrautes geben. Der Spiegel feierte den Film als „melancholisches Kammerspiel, das mit viel Gefühl für Nuancen und Zwischentöne von einer ungewöhnlichen Begegnung erzählt.“

Im Anschluss laden wir herzlich zum Austausch im Café des Kinos ein. Die Diskussion wird moderiert von Wolfgang Heine der C.G. Jung Gesellschaft, der diesmal (den nach Japan verreisten) Dr. Jörg Rasche ersetzt, sowie dem Film-Spezialisten Alfred Holighaus und Esther M. Hormann. Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit Foto-Aufnahmen einverstanden. Anregungen und Fragen zu Psyche & Film: esther.m.hormann@gmail.com

Wolfgang Heine

absolvierte vor dem Hintergrund vielschichtiger Erfahrungen in Wirtschaft, Kunst und Psychologie seine Jungianische Ausbildung im Jung-Institut und ISAP in Zürich. Heute arbeitet er als freiberuflicher Analytiker in eigener Praxis sowie als Gruppentherapeut im Jüdischen Krankenhaus in Berlin. Er ist Vorstands-Mitglied der C.G. Jung Gesellschaft Berlin.

Alfred Holighaus

ist Autor, Produzent und Kurator. Er war u.a. Geschäftsführer der Deutschen Filmakademie und Programm-Macher der Berlinale (Perspektive Deutsches Kino). Er arbeitete als Dramaturg, Verleiher und Produzent für Kino- und Fernsehfilme. Holighaus ist Mitglied der Deutschen und der Europäischen Filmakademie sowie der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.

Esther M. Hormann

ist Autorin, hat langjährige Erfahrung im Filmbereich und umfangreiche Expertise in Corporate & Public Communication. Sie kuratiert Psyche & Film, ist seit 14 Jahren Mitglied der C.G. Jung Gesellschaft Berlin und gehört dort dem erweiterten Vorstand an.

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