C.G. Jung Gesellschaft Berlin
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  • Exkursion nach Venedig vom 27.9. bis 29.9.2013

    Von Christiane Henke, Lina Launhardt · 11.03.2014

    55th International Art Exhibition, Il Palazzo Enciclopedico, la Biennale di Venezia , Eingang des Zentralpavillons, Giardini Photo: Francesco Galli Courtesy: la Biennale di Venezia

    Anlässlich der 55. Biennale in Venedig, in der C.G. Jungs Rotes Buch im Original an zentraler Stelle gezeigt wurde, hatte die Jung-Gesellschaft Berlin zu einem gemeinsamen Ausstellungsbesuch und zu einem Symposium in der Universität von Venedig  eingeladen. Im September 2013 haben sich Interessierte aus Italien, Deutschland, USA und der Schweiz in Venedig getroffen und über die Begegnung von Kunst und Psyche diskutiert. Im Mittelpunkt der Exkursion stand natürlich die Biennale selbst mit ihren zahlreichen Ausstellungen. Zwei Teilnehmerinnen der Exkursion haben ihre Eindrücke aufgeschrieben. Weiterlesen »

  • Goldenes Verdienstkreuz der Republik Polen

    Von Jörg Rasche · 21.01.2013

    Im November 2012 erhielt unser Vorstandsmitglied Dr. Jörg Rasche auf Veranlassung des polnischen Staatspräsidenten Bronislaw Komorowski das Goldene Verdienstkreuz der Republik Polen. Es ist die höchste zivile Auszeichnung, die auch einmal einem Ausländer verliehen wird. Er erhielt sie für Verdienste um die Völkerverständigung und die Ausbildung in Kinderpsychotherapie und Analytischer Psychologie. Am 24. November hielt er auf einem Empfang der C. G. Jung-Gesellschaft Berlin die folgende Ansprache: Weiterlesen »

  • Hildemarie Streich, 19.11.1921–12.4.2012

    Von Jörg Rasche · 23.04.2012

    Zusammen mit vielen früheren Patienten und Kollegen trauern wir um unser Ehrenmitglied Frau Dr. Hildemarie Streich, die am 12. April verstorben ist.

    Frau Dr. Streich wirkte über Jahrzehnte in Berlin als Jungianische Therapeutin und Analytikerin. Viele Kolleginnen und Kollegen, die in Berlin ihre analytische Ausbildung gemacht haben, waren daneben auch Klienten von Frau Dr. Streich.

    Frau Streich verband ihr psychoanalytisches Wissen und Können mit einer tief verwurzelten christlichen Gläubigkeit. Weiterlesen »

  • Musizieren und Gesundheit

    Von Jörg Rasche · 18.08.2010

    Es scheint zu unseren menschlichen Anlagen zu gehören, dass wir etwas erst ganz erkennen und zu schätzen vermögen, wenn es gerade zu Ende geht oder schon vergangen ist. Die benediktinische Regel des memento mori (Denke an das Sterben) macht daraus eine Aufgabe: Jeden Augenblick des Lebens so zu leben, als sei er der letzte. Das heißt, das Vergehen des Augenblicks zu bejahen, ihn loszulassen, um ihn dadurch ganz und bleibend zu gewinnen. Wir sind in die Zeit hineingeworfen wie in einen Fluss, der uns mitnimmt und nichts lässt, wie es ist. Ich erinnere mich, wie seltsam berührt ich in meiner Jugend war, wenn ältere Menschen in ausgelassener Stimmung sangen: „So ein Tag, so wunderschön wie heute, der sollte nie vergehn.“ Ich dachte: Davon kann man doch nicht so fröhlich singen, dass dieser Tag vorbei geht. Sollte man nicht davon schweigen? Ich fand diese Erwachsenen sonderbar, um von der Banalität der Musik nicht zu reden, über die ich mich erhaben fühlte.
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  • Fahren Sie nach Jerusalem!

    Von Jörg Rasche · 12.07.2010

    Im Januar 2009, während des Gaza-Krieges, war ich mit meiner Frau in Israel. Die 10 Tage haben mich verändert. Ich lebe in Berlin, bin Arzt, Kinderpsychiater und Psychoanalytiker. Meine Frau ist Frauenärztin. Wir haben drei wunderbare Kinder. Ich bin schon weit herumgekommen, doch Israel hat mich aufgeweckt. Ich war das erste Mal dort. Unsere Tochter (19) wollte uns wegen des Kriegs nicht fliegen lassen. Doch die Einladung der Hebrew -Universität stand schon länger fest. Der Anlass, nun endlich die Kollegen und Freunde bei sich in Israel zu besuchen, war willkommen. Wir hatten auch keine Angst.
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  • C.G. Jung und die Naturwissenschaft

    Von Willy Obrist · 08.03.2010

    Anlässlich der Gründung der Berliner C.G. Jung-Gesellschaft wünschte sich Dr. Volker Hansen von mir einen Artikel zum Thema ‚Jung und die Naturwissenschaft’. Hierzu kommen wohl vielen zuerst die Gespräche, die Jung mit Wolfgang Pauli geführt hat in den Sinn. Auf diese werde ich später eingehen, insbesondere auf deren Stellenwert im Rahmen des Bemühens um eine zeitgemässe Auffassung des Begriffspaares Materie und Geist. Vorerst möchte ich aber die Tatsache ins Bewusstsein heben, dass Jung die Psychologie, die man bis dahin den Geistwissenschaften zugeordnet hatte, zu einer naturwissenschaftlichen Disziplin im vollen Sinn des Wortes gemacht hat. Weiterlesen »